13.09.2010
Jede Bewerbung sollte gezielt an die Firma und für die Stelle geschrieben werden, auf die man sich bewirbt. Typische Floskeln, wie man sie in Vorlagentexten findet, sollte man möglichst vermeiden. Außer bei der Anrede und bei der Grußformel, hier gibt es nur wenige geeignete Ausdrucksmöglichkeiten. Der eigentliche Text aber sollte immer als Unikat erscheinen und dem Leser vermitteln, dass dieser Brief von der richtigen Person für diesen Job geschrieben wurde.
Konnte man vor der Bewerbung bereits mit einem Mitarbeiter der Personalabteilung sprechen, sollte man diesen unbedingt persönlich ansprechen. Es sei denn, bei dem Gespräch wurde ein anderer Mitarbeiter als Ansprechpartner genannt. Der Text der Bewerbung sollte sich in diesem Fall auf das Gespräch beziehen, dies stellt einen guten Einstieg dar. Auf jeden Fall sollte im Text zu lesen sein, warum man diese Stelle antreten möchte. In der Begründung muss zu erkennen sein, dass man sich mit der Firma und der ausgeschriebenen Stelle auseinandergesetzt hat, dass man also nicht einfach ins Blaue hinein eine Bewerbung schickt, egal, worum es bei der Arbeit geht. Der Personalchef will sich bereits vor der Einladung zum Vorstellungsgespräch sicher sein können, dass der Bewerber die Arbeitsstelle auch wirklich antreten möchte.
Zu dem Bewerbungstext braucht man dann noch einen aktuellen Lebenslauf, den man in seiner Reihenfolge und Gewichtung ebenfalls auf die Arbeitsstelle ausrichten kann. Man kann zum Beispiel Lücken kaschieren, indem man die Punkte nicht kalendarisch, sondern nach Wichtigkeit sortiert. Hier ist aber Vorsicht angebracht. Die Sortierung muss auf den ersten Blick zu erkennen sein, damit der Lebenslauf nicht planlos aussieht. Fertige Bewerbungen sollten in einem großen Umschlag mit ordentlich geschriebener Adresse und ausreichend frankiert verschickt werden. Schon der äußere Eindruck des Briefes kann eine erste Entscheidung bewirken.