25.03.2011
Das körperliche Wohlbefinden ist unter anderem abhängig davon, was der Mensch isst. Sind die Mahlzeiten schwer verdaulich, so rauben sie dem Körper Kraft und Energie. Fettiges und deftiges Essen kann zudem auf die Dauer zu Gewichtsproblemen führen. Meist gibt es die klassischen Mahlzeiten. Frühstück, Mittag und Abendbrot dienen vor allem zur Sättigung. Da zwischen den Mahlzeiten oft die Zeit fehlt, greifen viele Menschen zwischendurch zu einem Schokoriegel oder Fastfood.
Besser verträglich ist dagegen leichte Kost. Bezeichnend für diese Art der Ernährung ist, dass es nicht mehr drei große Mahlzeiten gibt, sondern über den Tag verteilt viele kleine Snacks. So muss der Körper nicht zu viel Essen auf einmal verdauen und spart Energie. Die Mahlzeiten bestehen aus gesunden Lebensmitteln wie Vollkornprodukten, Obst und Gemüse. Auch Fleisch ist in Maßen Teil der leichten Kost. Durch einen geringen Fettanteil wird der Kreislauf nicht unnötig belastet und der Körper lagert die überschüssigen Fette nicht an den Problemzonen ab.
Der Tag sollte mit Produkten aus Vollkorn und Milch beginnen. Bis zum Mittagessen wird der kleine Hunger zwischendurch mit Fingerfood gestillt. Gemüse in Streifen mit einem leichten Quark sättigt ausreichend, versorgt den Körper mit Flüssigkeiten und belastet den Körper nicht. Zum Mittag können Kohlenhydrate zugeführt werden. Diese sollten jedoch nicht überwiegen, damit das Mittagstief vermieden wird. Salat mit etwas Öl, Brot und leicht angebratenen Fleischstreifen ist ausreichend. Für den Appetit am Nachmittag empfiehlt sich ein Obstteller. So werden dem Körper Vitamine zugeführt. Abends sollte ebenfalls Wert auf eine leichte Mahlzeit gelegt werden. Für den Durst kann Wasser oder ungesüßter Kräutertee getrunken werden. Kohlensäurehaltige Getränke mit einem hohen Zuckeranteil sind ebenfalls eine Belastung für den Organismus.
Der Einfluss von der Nahrung auf den Körper wird häufig unterschätzt. In der schnellebigen Zeit greifen die Menschen lieber zu kalorienreichen Sattmachern und übersehen dabei, dass diese nur selten die lebensnotwendigen Stoffe enthalten, die der Körper benötigt. Der Alterungsprozess der Haut wird dadurch beschleunigt, das Körpergewicht steigt und das Wohlbefinden sinkt. Dazu kommt noch, dass auch für regelmäßigen Sport meist die Zeit fehlt und ein Spaziergang an der frischen Luft eher selten ist. Eine Kombination aus der leichten Kost mit einer sportlichen Betätigung führt dauerhaft zu einer erhöhten Konzentration und einem gestärkten Immunsystem. Die Umstellung auf eine leichtere Kost sollte nicht von einem auf den anderen Tag erfolgen. Das würde den Körper durcheinander- und nicht den gewünschten Erfolg bringen. Zu Beginn sollte erst einmal eine Mahlzeit ersetzt werden. Das Verdauungssystem benötigt Zeit, sich darauf einzustellen. Nach einer Woche wird dann auch die zweite Mahlzeit durch eine leichtere Kost ersetzt. Die ersten Verbesserungen des Wohlbefindens werden sich dann schon bemerkbar machen. Süßes zwischendurch wird jeden Tag etwas mehr durch Obst und Gemüse verdrängt und nach einem Monat ist die Umstellung dann komplett erfolgt. Menschen, die Probleme mit dem Kreislauf oder der Verdauung haben, sollten die Umstellung mit einem Arzt besprechen und durch diesen auch überwachen lassen.